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Faultiere - die heimlichen Stars des Regenwaldes        (Letzte Änderung: 28.1.2014)

Inhalt

Über Faultiere (wird regelmäßig erweitert und korrigiert)

The Sloth Sanctuary Of Costa Rica

Forschungsprojekt von Rebecca Cliffe über wild lebende Faultiere

Links zu Faultier-Seiten

Weitere Geschichten und Infos mit Fotos von Suzi Eszterhas, geschossen im Faultier-Asyl

Über Faultiere (wird regelmäßig erweitert und korrigiert)

Nach einem Fernsehbericht über eine weltweit nahezu einmalige Organisation, die sich The Sloth Sanctuary Of Costa Rica nennt (übersetzt "Das Faultier-Asyl in Costa Rica") habe ich einen Narren an diesen unglaublichen Tieren gefressen. Und bis heute eine ganze Menge über die faszinierenden Wesen gelernt. Sie sind echte Überlebenskünstler, denn sie existieren trotz ihrer Langsamkeit schon seit über 30 Millionen Jahren auf der Erde!

Inhalt des Abschnitts "Über Faultiere"

Welche Arten von Faultieren gibt es?

Warum sind Faultiere so "faul"?

Sind Faultiere gefährlich? Benutzen Sie ihre riesigen Krallen als Waffe?

Kann man Faultiere zu Hause halten?

Warum weiß man noch so wenig über Faultiere?

Gehören Faultiere zu den gefährdeten Arten?

Was kann ich tun, um zu helfen?

 

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Welche Arten von Faultieren gibt es?

Buttercup, das 3-Finger-FaultierMan unterscheidet grob Zweifinger- und Dreifinger-Faultiere (mit Untergruppen; s. a. alles über Faultiere bei Wikipedia).

Dreifinger-Faultiere haben an allen Beinen jeweils 3 große Krallen und sind an ihrem "Dauerlächeln" im Gesicht und der einem Pagenschnitt ähnlichen "Frisur" zu erkennen (s. Foto rechts: Buttercup aus dem Faultier-Asyl in ihrem Lieblings-Korb). Sie sind besonders gemütlich, aber in ihrer Nahrung hochspezialisiert (ausschließlich Blätter und Blüten best. Pflanzen), weshalb man sie weltweit in Zoos auch nur ganz selten zu Gesicht bekommt.

Zweifinger-Faultiere sind die Cousins der "Dreier" (s. Beispiel mit zwei Baby-Faultieren unten) und deutlich agiler. Sie haben an den Hinterbeinen ebenfalls 3, jedoch an den Vorderbeinen nur 2 Krallen. Ihre Nahrung ist ebenfalls rein pflanzlich, aber weniger spezialisiert; sie fressen in Gefangenschaft auch Obst, grüne Bohnen, Möhren, usw.

Daher sind sie leichter als die Dreifinger-Faultiere in Zoos zu halten und zudem für das Publikum dank ihrer größeren Agilität attraktiver, weshalb man sie heute auch in einigen Zoos in Deutschland bewundern und sogar mit ihnen in Kontakt treten kann: So z. B. in Dortmund und Wuppertal, wo sich Zweifinger-Faultiere über den Köpfen der Besucher ohne trennende Gitter bewegen und "abhängen" dürfen.

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Warum sind Faultiere so "faul"?

Tatsächlich schlafen Faultiere viele Stunden am Tag, allerdings in der Natur wesentlich weniger als in Gefangenschaft, wo offenbar eine reizlose Umgebung ihre natürliche Langsamkeit und Schläfrigkeit im Übermaß fördert.

Dank ihres behäbigen Lebensstils sind Faultiere echte Energiesparer, die mit sehr wenig Energiezufuhr auskommen. Das ist auch nötig, denn ihre Nahrung aus Blättern und Blüten ist energiearm und schwer verdaulich bis leicht giftig, was zusätzlich Energie kostet. Entsprechend verdauen Faultiere sehr lange und gründlich, was dazu führt, dass ihre Nahrung bis zu 4 Wochen benötigt, bis die Überbleibsel beim (wöchentlichen!) "Toilettengang" bis auf das Letzte ausgenutzt wieder im Dämmerlicht des Regenwaldes erscheinen. Übrigens gibt es im Zusammenhang mit dem Kotabsetzen ein großes Rätsel, denn Faultiere klettern zum "Toilettengang" extra von ihrem Baum herunter und erledigen das am Fuß des Stammes, wo sie für Fressfeinde leicht zu erreichen sind.

Ein weiterer Energiespar-Faktor ist die Tatsache, dass diese Säuger ihre Körpertemperatur nicht oder nur beschränkt regulieren können und daher ähnlich wie andere wechselwarme Tiere (z. B. Echsen) auf die Zufuhr von Wärme von außen angewiesen sind.

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Sind Faultiere gefährlich? Benutzen Sie ihre riesigen Krallen als Waffe?

Ihre gefährlich aussehenden Krallen brauchen sie normalerweise ausschließlich, um ihren Lebensraum sicher bewohnen zu können und benutzen sie als Waffe nur im Falle direkter Gefahr. Dabei sind die Dreifinger-Faultiere wesentlich ruhiger als ihre zweifingrigen Artgenossen. Man darf sich allerdings von ihrer Langsamkeit und dem vermeintlichen "Lächeln" bei Begegnungen nicht täuschen lassen: Auch wenn gerade Dreifinger-Faultiere grundsätzlich sehr friedfertige Wesen sind, können sie doch plötzliche und schnelle Hiebe mit ihren Vorderbeinen austeilen, wenn sie sich bedroht fühlen. Bei den Zweifinger-Faultieren ist zusätzlich die Gefahr von Bissen gegeben, denn sie besitzen richtige Eckzähne, mit denen Sie von ihnen so empfundenen Feinden tiefe Fleischwunden beibringen können.

Ob das dann schon "schwere Verletzungen" sind, wie in einem kürzlich in Deutschland ausgestrahlten Fernsehbericht über Panama zu hören, darüber lässt sich streiten, schließlich ist ein Faultier kein kampfbereites Rhinozeros. Aber einfach nur niedliche Kuscheltiere sind sie auch nicht; man sollte sich stets vor Augen halten, dass wir es hier mit Wildtieren zu tun haben! Auch in Gefangenschaft gehaltene Faultiere lassen sich nur von wenigen vertrauten Menschen "knuddeln", Streichelversuche sind also trotz des Kuscheltier-Aussehens der "Faulies" nicht angesagt.

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Kann man Faultiere zu Hause halten?

Hier kommen wir zu einem traurigen Kapitel, denn in den Ländern, wo Faultiere leben, werden sie oft als Wildfänge verkauft. Dabei werden gerne die relativ friedlichen Dreifinger-Faultiere gehandelt. Die sind durch ihre Langsamkeit letztlich dem Menschen komplett hilflos ausgeliefert, da helfen auch keine Verteidigungs-Hiebe mit den Krallen.

Jeder Handel mit Faultieren wie auch mit anderen Exoten ist Tierquälerei übelster Art!

In einem Clip habe ich eine solche Situation gesehen - eine Dreifinger-Faultier-Mutter in einem Karton mit zwei Kleinen, die an ihr hingen. Wer dieses Ausgeliefert-Sein dieser an sich freundlichen Wesen einmal gesehen hat, dem kann es wirklich das Herz brechen. Die Zukunft eines solchen Tieres ist sehr ungewiss, denn weder kann sich das Tier natürlich bewegen (und ist damit zu einer kriechenden oder sitzenden Haltung gezwungen), noch ist die Ernährungsfrage geklärt, denn gerade die Dreifinger-Faultiere mit ihrer hochspezialisierten Nahrung sind auch in den Ursprungsländern nur schwer zu ernähren.

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Warum weiß man noch so wenig über Faultiere?

Wegen ihrer Langsamkeit erschienen Faultiere den meisten Naturforschern in der Vergangenheit offenbar als uninteressant; sogar als "dumme Wesen" wurden sie bezeichnet. Das steht wohl im strengen Widerspruch zu den Erfahrungen der Faultier-Asyl-Pfleger/innen: In einem Filmbeitrag wurde eine der Pflegerinnen gefragt, wie sie die Tiere denn unterscheiden könne. Ihre Antwort darauf war, wie man um alles in der Welt Faultiere NICHT unterscheiden könne; jedes Tier habe ganz eigene Vorlieben und einen individuellen Charakter.

Tatsache ist jedenfalls, dass über die Lebensweise von Faultieren und ihre Rolle in ihren Öko-Systemen bislang nur wenig bekannt ist; schon beim sprichwörtlichen Schlafbedürfnis scheiden sich ja die (wissenschaftlichen) Geister. Das ändert sich nun, auch zum großen Teil Dank eines Projektes des völlig privat finanzierten  Faultier-Asyls, wo die wissenschaftliche Mitarbeiterin Rebecca Cliffe frei lebende Faultiere mit speziell entwickelten technischen Hilfsmitteln beobachtet.

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Gehören Faultiere zu den gefährdeten Arten?

Teils ja, teils nein. Wir Menschen sind es (wieder einmal), die sich in den angestammten Lebensräumen der Faultiere breit machen. Laut Wikipedia sind zwei Arten direkt von der Ausrottung bedroht: Das Kragenfaultier und das Zwergfaultier, beide zur Gattung der Dreifinger-Faultiere zählend. Von den Zwergfaultieren werden gerade noch 500 Exemplare vermutet. Eines ist sicher: Wenn wir Menschen weiterhin brutal und ohne Rücksicht die Ur- und Regenwälder roden, werden irgendwann alle Faultiere verschwinden - und mit Ihnen unzählige andere Tierarten und Pflanzen.

Einige Arten von Faultieren reagieren wegen ihrer hohen Spezialisierung für die angestammten Lebensräume sehr empfindlich auf Störungen. Zudem führt die Verknappung des Lebensraumes zu Konflikten mit der menschgemachten Umwelt; dazu zählen Überfahren werden, verbrannt werden beim Erklettern von Strommasten, vergiftet werden durch Pflanzenschutzmittel von Plantagen, usw. Auch sollte man nie vergessen: Tiere "verschwinden" nicht einfach durch Vertreibung und Rodung, hinter den gefällten Bäumen steht eine Unzahl verletzter, erschlagener oder verhungernder (Faul-) Tiere, die qualvoll zugrunde gehen.

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Was kann ich tun, um zu helfen?

Natürlich fällt einem zunächst das Spenden ein, damit im Faultier-Asyl die Arbeit weitergeht.

Aber wir ALLE sind noch näher dran: Unser Konsumverhalten ist mit verantwortlich für den Kahlschlag!

In vielen Regionen mit Urwäldern werden große Flächen gerodet, um z. B. an Erze wie Bauxit zu gelangen, das als Ausgangsmaterial für die Gewinnung von Aluminium dient. Aluminium ist dabei ein gutes Anschauungsbeispiel: Solange immer mehr Menschen (!) es in Form von Dosen und Folien verbrauchen wie Toilettenpapier, wird der Raubbau weitergehen. Gleiches gilt selbstverständlich auch für andere Rohstoffe.

Unser oft gedankenloser und vielfach auch sinnloser Verbrauch, gekoppelt mit dem hanebüchenen Mantra des immerwährenden Wachstums - sprich: Mehrverbrauchs - ist eine wichtige Ursache für die Vernichtung von Urwäldern und unserer Umwelt insgesamt.

Man muss kein Professor sein um zu erkennen, dass die ständige Steigerung des Verbrauchs Grenzen hat, denn wir leben auf einem (nach astronomischen Gesichtspunkten) winzig kleinen Raumschiff namens Erde, bei dem auf Dauer nur das verbraucht werden kann, was sich erneuern lässt. Das hat uns die Natur vorgemacht - besonders bei den extrem ressourcensparenden Faultieren, und deshalb sollten wird uns sehr bald ein Beispiel an der Natur nehmen statt in dem trügerischen Irrglauben zu verweilen, dass wir Menschen natürliche Grenzen schon irgendwie und irgendwann überwinden können.

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The Sloth Sanctuary Of Costa Rica

Zwei Baby-Zweifinger-FaultiereEs gibt noch viel über Faultiere zu erforschen und es gilt vor allem, verletzten oder verwaisten Faultieren vor Ort zu helfen. Hier kommt das Faultier-Asyl (The Sloth Sanctuary Of Costa Rica) ins Spiel: Es beheimatet weit über 100 verwaiste und mit der Hand aufgezogene Faultiere, von denen ein Teil derzeit nicht ausgewildert werden kann, weil sie nicht von ihrer Mutter lernen konnten, wie man ein Faultier-Leben in der Wildnis führt, also z. B. giftige Pflanzen erkennt, usw. Darüber hinaus sind gerade Dreifinger-Faultiere sehr spezifisch in ihrer Nahrungsauswahl (s. voriges Kapitel), daher können sie generell nicht einfach mit "Ersatzgemüse" oder Obst ernährt werden.

Ein Faultier-Leben in Gefangenschaft wäre aber eine traurige Angelegenheit für die Tiere, nachdem sie erst gerettet wurden! Es ist daher essenziell, dass weiteres Wissen über wild lebende Faultiere aufgebaut wird, damit das Faultier-Asyl seine Schützlinge erfolgreich in ein echtes Faultier-Leben entlassen kann.

 

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Forschungsprojekt von Rebecca Cliffe über wild lebende Faultiere

Rebecca Cliffe ist die im Faultier-Asyl tätige Wissenschaftlerin. Sie führt derzeit ein Forschungsprojekt über wild lebende Faultiere durch, das durch eine Spendenaktion finanziert wurde (http://www.indiegogo.com/projects/save-our-sloths). Die Spendenaktion war ein großer Erfolg und lässt hoffen, dass es mit dem Schutz und der Rettung von Faultieren weiter gehen kann. Dennoch kann man nach wie vor für dieses Projekt spenden.

Indirekt wird dieser Forschungsbeitrag und natürlich auch die Spendenbeiträge ganz sicher auch der Bewahrung der natürlichen Öko-Systeme und damit auch einer Vielzahl anderer Tiere und Pflanzen zugute kommen!

 

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Links zu Faultier-Seiten

Allgemeine Informationen

Kurzvorstellung des Sloth Sanctuary (engl., Youtube)

Sehr guter Kurzbericht bei Dahms Tierleben über das Sloth Sanctuary und die Situation der Faultiere

Das Sloth Sanctuary sucht ehrenamtliche Helfer (engl., Youtube)

Alles über Faultiere bei Wikipedia

Ein Herz für Tiere - Infos über Faultiere (einschließlich einer lustigen Geschichte)

Bilder und Video-Clips:

Eine Aktivistin rettet 200 Faultiere aus einem Rodungsgebiet (engl.)
Eine unglaubliche Story mit vielen sehr niedlichen "Faulis". Es wird auch gezeigt, wie rücksichtslos diese Tiere aus ihrem Lebensraum vertrieben werden: Während schnellere Tiere beim Anrücken der Bagger noch flüchten können, werden die Bäume mitsamt den Faultieren einfach umgehauen. Ich möchte nicht daran denken, wie viele verletzte und totgeschlagene Faultiere jeden Tag bei den Rodungen auf der Strecke bleiben, einfach weil sie wegen ihrer Langsamkeit hilflos in den Bäumen hängen und daher keine Chance zur Flucht haben.

Sloth sanctuary photo gallery by Suzi Eszterhas (engl.)

Too Cute (engl.) (Clips vom Faultier-Asyl bei Animal Planet)

The Funniest Baby Sloth Video Ever (engl., Youtube)

Ruf von "Buttercup", der inzwischen über 20 Jahre alten Faultier-Königin im Faultier-Asyl (engl.; Youtube)

Slothes - National Geographic (engl.) (Dreifinger-Faultiere in der Natur)

 

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Weitere Geschichten und Infos mit Fotos von Suzi Eszterhas, geschossen im Faultier-Asyl

Zuerst möchte ich an dieser Stelle Suzi Eszterhas danken, die mir die Fotos für meine Seiten unentgeltlich zur Verfügung gestellt hat. Suzi leitet Fototouren durch die wilde Tierwelt in verschiedenen Ländern, so auch durch Costa Rica, wo das Faultier-Asyl eine wichtige Zwischenstation ist.

Aber nun zu den Geschichten und interessanten Infos rund um die "Faulis":

 

Dreifinger-Faultier mit gebrochenem ArmAuch Faultiere sind nicht unfehlbar: Obwohl sie langsam und sicher klettern können, ist dieses Dreifinger-Faultier aus dem Baum gefallen und hat sich den Arm gebrochen. Im Faultier-Asyl konnte der Arm chirurgisch versorgt werden. Jetzt kann es schon wieder herumhängen und in die Welt lächeln ...

Nach meinen Informationen passieren Stürze aus aus Bäumen immer wieder, wobei der Körper der Tiere angeblich durch ihren speziell gebauten Thorax mit mit vielen Rippen wie ein "Weidenkorb" den Aufprall elastisch abfängt. Aber ein Arm kann dabei wohl trotzdem mal kaputt gehen.

Manchmal werden aber Faultiere leider auch Opfer von Misshandlungen durch Menschen. Ich kann ohnehin nicht fassen, dass Tiere nur aus Lust am töten einfach abgeschossen oder gar misshandelt werden.

 

 

Nur wenige Tage altes Dreifinger-Faultier-BabyDieser Dreifinger-Faultier-Winzling ist wohl eines der jüngsten Tiere, die je im Faultier-Asyl ihre Zuflucht fanden.

Wie im obigen Artikel zum Forschungsprojekt "Faultiere in der Wildnis" schon erwähnt, wird dieses Faultier nach seiner Aufzucht leider nicht ohne weiteres in die Natur zurück entlassen werden können, weil ihm die "Lehrzeit" bei seiner Mutter fehlt: Es hat nicht gelernt, welche Nahrung giftig ist, usw. Nur wenn die Tiere mindestens 6 Monate alt sind, bevor sie von ihrer Mutter getrennt wurden, sind sie für eine Auswilderung ohne weitere Maßnahmen geeignet.

 

Zweifinger-Faultier-Babys beim FütternZwei Faultier-Babys beim Füttern.

Außerdem auf dem Bild zu sehen ist Judy Avey-Arroyo, die zusammen mit Luis Arroyo das Faultier-Asyl auf einem von Ihnen erworbenen 230 Hektar großem Regenwald-Grundstück gegründet haben. Die Einrichtung wird rein privat finanziert und ist daher dringend auf Spenden angewiesen.

Daher meine Bitte: 5 oder 10 Euro haben die meisten übrig! Geht einfach mal auf die Homepage des Faultier-Asyls und spendet ein paar Euronen. Auch kleine Spendenbeträge helfen!

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